Faszination Irish Whiskey

Whiskey wird als hochwertiges alkoholhaltiges Getränk von Menschen auf der ganzen Welt geschätzt und konsumiert. Irish Whiskey ist dabei ähnlich bekannt und berühmt wie der schottische und amerikanische Whiskey, da sich in der weiten Landschaft Irlands schon über Jahrhunderte hinweg eine eigene Tradition des Brennens von Whiskey entwickeln konnte. Für viele Iren ist ihr Irish Whiskey deshalb auch nicht nur ein „normaler Drink“ sondern vielmehr schon Kulturgut und irgendwo auch ein Teil der nationalen Identität.

In Irland werden heutzutage fast hundert verschiedene Sorten Whiskey produziert, woran deutlich wird, wie wichtig der Whiskey in Irland ist – der Stellenwert von Irish Whiskey ist somit in etwa mit dem Stellenwert des nach dem deutschen Reinheitsgebot gebrauten Biers hierzulande vergleichbar.

Aktuell wird der größte Teil des irischen Whiskeys an drei verschiedenen Standorten in der Republik Irland hergestellt, wobei der größte Teil des irischen Whiskeys „auf dem Land“ im Süden Irlands hergestellt wird, so finden sich beispielsweise in der irischen Hauptstadt Dublin heute kaum noch aktive Brennereien.

Verschiedene irische Whiskeysorten werden auch ins Ausland exportiert, so ist beispielsweise der Irish Whiskey der Marke „Tullamore Dew“ heute vor allem in Deutschland und in Dänemark bekannt. Eine der ältesten noch aktiven Brennereien in Irland, in der Irish Whiskey gebrannt wird, ist die Bushmills Brauerei, der Old Bushmills Whiskey ist auch außerhalb Irlands recht bekannt.

Der Herstellungsprozess von Irish Whiskey unterscheidet sich indes grundlegend vom Herstellungsprozess von schottischem oder amerikanischem Whiskey. Während der schottische Whiskey bzw. das Malz, welches beim Brennen vom schottischen Whiskey verwendet wird, in aller Regel beim sogenannten Darren direkt mit Feuer in Verbindung kommt, was einen recht rauchigen Geschmack zur Folge hat, kommt Irish Whiskey in aller Regel während des gesamten Herstellungsprozesses nicht mit Feuer in Kontakt, was dafür sorgt, dass irischer Whiskey in aller Regel etwas milder schmeckt als schottischer Whiskey.

Desweiteren lässt sich sagen, dass man schottischen und amerikanischen Whisky meist als Whisky bezeichnet, während irischer Whiskey eben als Whiskey (mit einem e als vorletztem Buchstaben) bezeichnet wird. Für den Laien mag dies unbedeutend erscheinen, für die Iren selbst ist dies jedoch ein entscheidender Unterschied.

Bei einer Reise nach Irland, ganz gleich ob man sich nur für eine kurze Städtereise nach Dublin oder gleich für eine längere Rundreise durch die gesamte Republik Irland entscheidet, sollte man also in jedem Fall auch einmal ein Glas Irish Whiskey in dem Heimatland dieses weltbekannten Drinks konsumieren. Die Wirte in den typischen irischen Pubs freuen sich immer über interessierte Kundschaft und sind gerne bereit, einen interessierten Touristen bei einem guten Glas Irish Whiskey und einem typisch irischen Gericht wie etwa dem „Stew“, einem deftigen Eintopf aus Kartoffeln, verschiedenen Gemüsearten und Fleisch vom Lamm, Rind oder Truthahn, in die irische Kultur einzuführen.

Wo kann man Irischen Wiskey kaufen?

Irischen Whiskey gibt es zum Beispiel auf schottischerwiskey.com. Dort gibt es unter anderem Single Malt Whiskies und Blended Whiskies aus den Destillerien Bushmills, Midleton, Tullamore und Jameson.

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Zitat

"An Belfast faszinieren mich die vielen traditionellen Bars, wie z.B. das Kellys Cellars in der Bank Street ..."

- Werner Zelter

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